
Saint-Gobain Sekurit hat die Zenithwindschutzscheibe für den neuen Citroen C3, der auf der derzeitigen IAA Premiere feiert, entwickelt. Es handelt sich hierbei um die größte 2-in-1 Windschutzscheibe, die bisher in diesem Segment hergestellt wurde.
Bei der „Zenithwindschutzscheibe", diesen Namen hat Citroen der Scheibe gegeben, handelt es sich um eine einzige Glasscheibe, die sowohl die Windschutzscheibe als auch den Teil des Glasdaches beinhaltet. Diese innovative Zenithwindschutzscheibe misst insgesamt 1525 mm (1,525 m) und reicht bis in die Höhe der Köpfe des Fahrers sowie des Beifahrers. Sie vermittelt den Insassen ein Gefühl von Freiheit, füllt den ganzen Innenraum mit Licht und erhöht somit den visuellen Komfort. Besonders hervorzuheben ist der in Dach- und Windschutzscheibe integrierte Bandfilter. Mit einer Größe von 600 mm handelt es sich um den größten Bandfilter, der zurzeit auf dem Automarkt existiert, und extra von Saint-Gobain Sekurit für diese Scheibe entwickelt worden ist. Zum Vergleich: ein Standardbandfilter hat in der Regel eine Durchschnittsgröße von 250 mm. Der Licht- und Wärmeeinfall in den Autoinnenraum ist im Dachbereich daher geringer und erhöht folglich den thermischen Komfort.Außerdem ist zu erwähnen, dass die komplette Zenithwindschutzscheibe aus Verbundsicherheitsglas besteht und somit alle Sicherheitseigenschaften erfüllt.
Die Systaic AG und Saint-Gobain Sekurit starten eine Kooperation, um den Automobilmarkt mit Photovoltaik Dachmodulen zu beliefern. Diese Kooperation gibt beiden Unternehmen die Möglichkeit, Nutzfahrzeughersteller sowie Hersteller von Transportfahrzeugen wie Busse, Reisemobile und Lastwagen mit Solardach Modulen zu beliefern. Diese sollen elektronische Zusatzbauteile antreiben.
Es wird erwartet, dass der Markt für Solardachmodule im Automobilbereich in den nächsten Jahren durch die strengeren Umweltgesetze rasant ansteigt. Automobilhersteller werden gezwungen sein, umweltfreundlichere Autos wie zum Beispiel Elektroautos und Autos mit eingebauten Solarzellen herzustellen, um die CO2 Emissionen zu senken.Die Zusammenarbeit als Vertriebspartner gibt Systaic und Saint-Gobain Sekurit die Chance, an vorderster Front in diesem wachsenden Markt zu kämpfen.
Die Systaic AG, mit Firmensitz in Düsseldorf, beschäftigt sich mit der Entwicklung, Produktion, Installation und Instandhaltung von Solargeneratoren. Systaic ist Pionier und weltweit einziger industrieller Produzent von Solargeneratoren für verschiedene Fahrzeugmarken.
Zur Sommerzeit wird die Hitze im Auto oft unerträglich. Durch die Wärmeeinstrahlung in den Wagen steigen die Temperaturen im Innenraum häufig über 30 Grad. Die Folgen für die Insassen sind häufig: Ermüdung, verminderte Konzentration, Kreislaufprobleme, Senkung der Leistungsfähigkeit sowie eine längere Reaktionszeit. Diese aus der Wärme resultierenden Beeinträchtigungen können zu einem erhöhten Unfallrisiko führen.Spezielle Wärmeschutzverglasung schafft hier Abhilfe. Sie bietet Schutz vor Wärme und gefährlicher UV-Strahlung. Dabei werden zwei spezielle Arten von Wärmeschutzverglasung unterschieden: dunkel getönte Verglasung ab der B-Säule und wärmereflektierende Verglasung, die für alle Verbundgläser wie zum Beispiel der Windschutzscheibe eingesetzt werden kann.Die dünne Silberbeschichtung im Scheibenverbund funktioniert wie ein Spiegel und reflektiert die Sonnenenergie bevor sie in das Wageninnere gelangt. Das bedeutet die Temperatur ist um 5 °C niedriger im Bereich der Kopfstütze und sowohl Lenkrad als auch Armaturenbrett sind um die11 °C kühler nachdem das Auto in der Sonne geparkt hat. Die Zeit, eine komfortable Innenraumtemperatur zu erreichen, reduziert sich um 1/3 der normalen Zeit. Bei dunkel getönter Verglasung beträgt die Energietransmission je nach Tönungsgrad zwischen 12 und 32%. Aufgrund von der auf der Scheibe gespeicherter Energie gelangen 52 bis 66% der Wärme und des Lichtes nicht in das stehende Fahrzeug. Das Auto heizt sich langsamer auf und die Insassen profitieren von einem kühleren Innenraumklima. Diese spezielle Wärmeschutzverglasung reduziert außerdem die UV Transmission, d.h. sie schützt vor den sich auf den Autofahrer negativ auswirkenden UV-A und UV-B-Strahlen.
In Zusammenarbeit mit der Rheinisch Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) und dem Westdeutschen Rundfunk (WDR) hat Saint-Gobain Sekurit den Einfluss von Anti-Wärme-Verglasung auf die Klimaanlagenleistung in einem Vergleichstest geprüft. In diesem Test wurde die Innenraumtemperatur zwei identischer Ford Focus’, die sich nur in der Verglasung unterschieden haben, verglichen. Ein Ford Focus war mit wärmereflektierender Windschutzscheibe und dunkel getönter Verglasung ab der B-Säule (VG10), der andere mit Standardverglasung ausgestattet. Die Autos parkten für zwei Stunden in der Sonne. Am Ende dieser Zeit betrug die Lufttemperatur in dem Ford Focus mit Standardverglasung 52,7 Grad C, wohingegen die Temperatur in dem Wagen mit Wärmeschutzverglasung nur 48,2 Grad Celsius erreichte. Zwischen beiden Autos bestand ein Temperaturunterschied im Bereich des Armaturenbretts von 6,4 Grad Celsius. Anschließend wurden die Temperaturentwicklung und das Abkühlverhalten im Auto während der Fahrt getestet. Dazu wurden die Autos für 1 Stunde und 15 Minuten auf einer Teststrecke gefahren, wobei auf der Geraden ein Tempo von 50 bis 80 km/h und in den Kurven von 25 bis 40 km/h gefahren wurde. Die Klimaanlage wurde in beiden Autos auf Maximallast und das Gebläse auf Stufe 3 von 4 gestellt, bis eine Innenraum Temperatur von 25 Grad C erreicht wurde. Das Auto mit Anti-Wärme-Verglasung hatte nach 26 Minuten die Zieltemperatur erlangt. Anschließend sollte die Klimaanlage solange ausgeschaltet bleiben, bis die Luftraumtemperatur wieder 27 Grad Celsius betrug. Danach sollte die Innenraumtemperatur wieder auf 23 Grad Celsius heruntergekühlt werden etc pp. Im Gegensatz zu dem Auto mit Anti-Wärme-Verglasung hat das Auto mit Standardverglasung erst nach 75 Minuten die Zieltemperatur erreicht. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Wagen mit Wärmeschutzverglasung schon 7 Zyklen mit an- und ausgeschalteter Klimaanlage hinter sich gebracht.
Saint-Gobain Sekurit liefert für den Exeo, den Seat Ende Februar in Valencia präsentierte, verschiedene Verglasungsoptionen: Windschutzscheiben mit Akustikverglasung und mit wärmereflektierender Verglasung, Seitenscheiben in Verbundsicherheitsglas oder dunkel getönte Verglasung ab der B-Säule. Diese innovativen Funktionsverglasungen verringern den Geräuschpegel im Fahrzeug und verbessern den thermischen Komfort.
Akustischen Komfort im neuen Seat Exeo verschafft die optional erhältliche Akustikwindschutzscheibe. 51 Prozent der Geräusche gelangen über die Windschutzscheibe in das Wageninnere. Die eigens von Saint-Gobain Sekurit hergestellte Akustikverglasung erhöht die lärmdämmenden Eigenschaften des Verbundsicherheitsglases durch eine spezielle akustische Kunststoffzwischenschicht. Das akustische PVB (Polyvinylbutyral), von Saint-Gobain Sekurit entwickelt, ist ein Kunststofffilm, der die störende Transmission von hohen und niedrigen Frequenzen in das Fahrzeuginnere stark reduziert. Dank dieser speziellen Windschutzscheibe wird das Geräuschniveau im Wageninneren reduziert.
Als weitere Variante werden die Seitenscheiben in Verbundsicherheitsglas angeboten. Mit einer guten Geräuschisolation im Vergleich zu Einscheibensicherheitsglas, bieten Seitenscheiben aus Verbundsicherheitsglas, auch „Doppelverglasung" genannt, einen besseren Lärmschutz. Sie schützen die Fahrzeuginsassen vor unerwünschtem Straßenlärm. Zugleich erhöhen sie den Sicherheitskomfort im Fahrzeug, die Gefahr des Herausschleuderns bei einem Unfall wird reduziert, und bieten Schutz vor UV-Strahlen. 99 Prozent der UV-Strahlen werden durch das PVB geblockt und gelangen nicht ins Wageninnere. Dadurch werden Hautirritationen sowie Sonnenbrand verhindert.