Einführung

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Unter Glas (von Germanisch glasa „das Glänzende, Schimmernde“, auch für „Bernstein“) versteht man einen amorphen, d.h. im Wesentlichen nichtkristallinen Feststoff, der durch schmelzen bei einer Temperatur zwischen 1000 °C und 2000 °C erzeugt wird.

Die mikroskopische Struktur von Glas ist vergleichbar mit der einer gefrorenen, unterkühlten Flüssigkeit. Diese Definition gilt für alle Substanzen, die geschmolzen und entsprechend schnell abgekühlt werden. Das bedeutet, dass sich bei der Erstarrung der Schmelze zum Glas zwar Kristallkeime bilden, für den Kristallisationsprozess jedoch nicht genügend Zeit verbleibt. Das erstarrende Glas ist schnell zu fest, um noch eine Kristallbildung zu erlauben. Die verschiedenen Bestandteile des Glases formen also ein unregelmäßiges Netzwerk ohne weit reichende Ordnung.

Rohstoffe:

Glas besteht aus Quarzsand, Soda und Kalk. Um die physikalischen und chemischen Eigenschaften des Glases zu verbessern, werden dieser Mischung noch 5 % Oxide wie Magnesium- und Aluminiumoxid beigefügt.  

Die Glas-Hauptgruppen 

  • sind Kalknatronglas
  • Bleiglas
  • Borsilikatglas

Zu den Glas:

  • Grundprodukten zählen Flachglas (für architektonische und automobile Anwendungen)
  • Hohlglas/ Glasrohr
  • Spezialgläser
  • Glasfaser

 

Floatglasverfahren

Als Floatverfahren bezeichnet man den Herstellungsprozess von Flachglas. Dieses Verfahren kam in den 1960er Jahren in den allgemeinen Gebrauch. Saint-Gobains erstes Werk mit Floattechnologie wurde 1965 in Pisa errichtet. Die Glasschmelze wird dabei über ein Bad aus flüssigem Zinn geleitet. Es entsteht feuerpoliertes und planparalleles Flachglas, welches direkt auf dem Fließband zurecht geschnitten wird.

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